Holding & Nachfolge · Veröffentlicht am 17.07.2026 · ~4 Min. Lesezeit

Nachfolge im Familienunternehmen: wie man sie plant

Die meisten Familienunternehmen überstehen die dritte Generation nicht – häufig mangels Nachfolgeplanung. Den Übergang vorwegzunehmen, schützt das Geschäft und die Familie.

Warum die Nachfolge planen

Das Fehlen klarer Regeln darüber, wer wie und wann übernimmt, führt in der Regel zu Streitigkeiten, die das Unternehmen gerade im heikelsten Moment lahmlegen. Die Planung organisiert diesen Übergang zu Lebzeiten mit Vorhersehbarkeit.

Verfügbare Instrumente

  • Familien-Holding zur Bündelung und Verwaltung des Vermögens;
  • Gesellschaftervertrag mit Regeln zu Eintritt, Austritt und Entscheidungen;
  • Schenkung von Geschäftsanteilen unter Vorbehalt des Nießbrauchs;
  • Festlegung der Governance und der Kriterien für die Führung.

Nachfolge ist nicht nur Erbe

Neben der Vermögensübertragung umfasst die Nachfolge die Vorbereitung der Führung: Der Erbe ist nicht immer der geeignete Geschäftsführer. Eigentum von Verwaltung zu trennen, ist häufig der Schlüssel zur Fortführung.

Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Jeder Fall muss individuell von einem Anwalt geprüft werden.

Häufige Fragen

Wann sollte man mit der Nachfolgeplanung beginnen?

Idealerweise früh, solange die Gründer an der Spitze stehen und einig sind. Je früher, desto mehr Optionen und weniger Konflikte.

Vermeidet die Nachfolgeplanung das Nachlassverfahren?

Sie kann Kosten und Zeit erheblich verringern, indem sie die Übertragung zu Lebzeiten organisiert. Die Wirkung hängt von der Gestaltung und von der jeweiligen konkreten Situation ab.

Brauchen Sie Beratung zu diesem Thema?

Dieser Beitrag ist informativ. Für eine Beratung zu Ihrem Fall sprechen Sie mit unserem Team.